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Fernsehturm am Alexanderplatz:
Vermeidung von stürzenden Linien

Fernsehturm am Alexanderplatz

Hohe Türme und Gebäude sind ein Fotomotiv, bei dem es einige Punkte zu beachten gilt, wenn das Foto sehr gut werden soll.

Häufig erkennt man bei Gebäuden am Rand, wie hier an der Kirche links unten im Bild, sog, stürzende Linien. Das Gebäude erscheint dann geneigt oder zu kippen. Dieser Bildfehler tritt auf, wenn die Kamera nach oben oder unten geneigt ist. Ist das Hauptmotiv, hier der Fernsehturm, in der Bildmitte zentral angeordnet, scheint es in diesem Fall nach vorn oder nach hinten zu kippen.

In diesem Foto erscheint der Fernsehturm in einer natürlichen Perspektive, aber an den Bauten in der Ecke und den Laternen erkennt man die besagten stürzenden Linien. In der Stadt ist die Bebauung oft so dicht, dass dieser perspektivisch bedingte Bildfehler ohne Spezialobjektive oft unvermeidbar ist, wenn ein komplettes Gebäude auf das Bild soll und der Fotoapparat deshalb schräg nach oben gerichtet werden muss.

Für dieses Foto wurde folgende Vorgehensweise gewählt: Ich entfernte mich für die Aufnahme so weit vom Turm, bis er komplett auf das Bild passte, ohne die Kamera nach oben halten zu müssen. Die verbleibenden schwachen stürzenden Linien sind der Tatsache geschuldet, dass es freihändig nur schwer möglich ist, die Kamera exakt senkrecht zum Erdboden zu halten.

Je weiter die Brennweite in den Weitwinkelbereich geht, umso stärker erscheinen die stürzenden Linien auch bei geringfügigen Verkippungen der Kamera.

Die Aufnahme entstand mit Vollautomatik.

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